10. KOMPOSITIONSWETTBEWERB DER STIFTUNG CHRISTOPH DELZ
für ein Werk für Streichquartett und bis zu zwei weiteren Instrumenten, in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Musikfabrik und dem Westdeutschen Rundfunk, Köln.
Die STIFTUNG CHRISTOPH DELZ schreibt ihren 10. Kompositionswettbewerb für eine Komposition für Streichquartett und bis zu zwei weiteren Instrumenten aus. Die Uraufführung des mit dem Preis der STIFTUNG CHRISTOPH DELZ ausgezeichneten Werks wird am 15. Januar 2028 im Kleinen Sendesaal des Westdeutschen Rundfunks im Funkhaus Köln (Deutschland) mit dem Ensemble Musikfabrik stattfinden, gemeinsam mit dem Streichquartett op. 7 von Christoph Delz.
Einzusenden ist bis zum 31. Dezember 2026 ein detailliertes Projekt für ein Werk für Streichquartett und bis zu zwei weiteren Instrumenten. Zusätzlich müssen zwei Partituren (ggf. mit Aufnahmen) von Werken, die bereits aufgeführt sein dürfen, beigefügt werden.
Aus der Summe der Einsendungen wird die Jury drei Projekte auswählen und zur Ausarbeitung in Auftrag geben. Alle drei Werke werden am 15. Januar 2028 in Köln (Deutschland) im Funkhaus des Westdeutschen Rundfunks mit dem Ensemble Musikfabrik aufgeführt. Im Anschluss an die Uraufführung wird die Jury eines von ihnen auswählen und mit dem «Preis der STIFTUNG CHRISTOPH DELZ» auszeichnen. Die beiden übrigen Werke werden ebenfalls honoriert. Die Preissumme für das ausgezeichnete Werk beträgt CHF 50’000 und soll ungeteilt vergeben werden. Die Honorare für die beiden übrigen Werke betragen je CHF 10‘000. Die Uraufführungs-Rechte der Werke bleiben bei den Autor:innen. Die STIFTUNG behält sich vor, für ihre Öffentlichkeitsarbeit Teile der drei Finalist:innenwerke in Ton und Schrift zu verwenden.
Die Autor:innen sind frei, in welcher Form sie das Projekt einreichen wollen. Kommentare müssen aber in deutscher oder englischer Sprache vorliegen.
Der Jury gehören an :
Annesley Black
Anda Kryeziu
Sara Cubarsi (als Vertreterin des Ensemble Musikfabrik)
Anselm Cybinski (als Vertreter des Westdeutschen Rundfunks)
Björn Gottstein (als Vertreter der STIFTUNG CHRISTOPH DELZ)
Besetzung :
Streichquartett (2 Violinen, Viola und Violoncello) und bis zu zwei weiteren Instrumenten. Als Zusatzinstrumente sind möglich (je einfach): Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Trompete, Posaune, Tuba, Klavier, Schlagzeug, Kontrabass
Elektronik :
Das Werk kann zusätzlich Zuspielung oder Live-Elektronik verwenden. Der technische Aufwand muss im Projekt detailliert angegeben werden. Wird Elektronik einbezogen, muss in mindestens einem der beiden zusätzlich eingesandten Werke Elektronik verwendet sein. Die Bewerber:innen müssen in der Lage sein, die Elektronik weitgehend selbständig zu erstellen.
Teilnahmebedingung :
Teilnahmeberechtigt sind Komponist:innen jeglicher Nationalität, die nicht vor dem 1. Januar 1987 geboren sind.
Einzusenden :
– Passkopie
– Curriculum Vitae
– Zwei Partituren
– Ein Konzept
Die Einschreibung erfolgt ausschliesslich online via folgendem Link.
Bis 31. Dezember 2026 (eingegangen bei der Stiftung). Der Entscheid wird den Teilnehmenden bis spätestens 15. Februar 2027 bekannt gegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Termin der Jurierung der Projekte :
8. Februar 2027
Einreichung der drei von der Jury in Auftrag gegebenen Werke :
15. November 2027
Uraufführungen, Schlussjurierung und Preisverleihung :
15. Januar 2028 in Köln
Das Aufführungsmaterial der von der Jury in Auftrag gegebenen Werke muss bis zum 29. November 2027 an die STIFTUNG CHRISTOPH DELZ gesandt werden. Die entsprechende Postadresse wird zum gegeben Zeitpunkt bekanntgegeben. Für die effektiven und belegten Kosten der Herstellung der aufgeführten Werke, die von den Autor:innen oder deren Verlagen verantwortet wird, stellt die STIFTUNG CHRISTOPH DELZ einen Betrag von je maximal CHF 4’000 zur Verfügung.
Die Leihgebühren für die Uraufführung sind damit abgegolten. Die Tantiemen für die Uraufführung und allfällige Übertragungen stehen jedoch in üblicher Weise den Urheber:innen und allenfalls deren jeweiligen Verlagen zu.
Mit der Teilnahme am Wettbewerb werden diese Bestimmungen akzeptiert. Der Rechtsweg, namentlich gegen die Entscheide der Jury, ist ausgeschlossen.